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Atmung – Grundlage des Lebens

Wir alle atmen – ohne diesen lebenswichtigen Vorgang könnten wir nicht existieren. Die Atmung versorgt unsere Zellen mit Sauerstoff und sorgt gleichzeitig für die Ausscheidung von Kohlendioxid. Unser Atemzentrum steuert die Atemtätigkeit je nach Bedarf – in Ruhe oder bei körperlicher Aktivität – und reguliert dabei Ein- und Ausatmung sowie die Atemfrequenz.

Einatmung

Während der Einatmung hebt sich der Brustkorb mit Hilfe der Atemmuskulatur, und das Zwerchfell senkt sich ab. Durch den entstehenden Unterdruck strömt sauerstoffreiche Luft über Nase, Mund und die oberen Atemwege in die Lunge.

In den Lungenbläschen (Alveolen) diffundiert der Sauerstoff durch die Zellmembran ins Blut. Gleichzeitig wird Kohlendioxid, das Abfallprodukt der Stoffwechselprozesse, aus den Zellen in die Lunge zurückgeführt und ausgeatmet. Dieser Vorgang wird als äußere Atmung bezeichnet.

Innere Atmung – Energiegewinnung in den Zellen

In den Zellen selbst wird der Sauerstoff zur Energiegewinnung genutzt. Dabei entsteht Kohlendioxid als Nebenprodukt, das wiederum über die Lunge abgeatmet wird. Dieser Stoffwechselprozess wird als innere Atmung bezeichnet und stellt sicher, dass unser Körper kontinuierlich mit Energie versorgt wird.

Ateminsuffizienz

Unter Ateminsuffizienz versteht man eine Erkrankung, bei der die Atmung akut oder dauerhaft so eingeschränkt ist, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Der lebenswichtige Gasaustausch – also die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut und die Abgabe von Kohlendioxid – ist gestört.

Die Folge ist eine Atemschwäche, die sich häufig durch Kurzatmigkeit, schnelle und flache Atmung oder ein allgemeines Gefühl von Luftnot bemerkbar macht.

Typische Anzeichen für Ateminsuffizienz sind:

  • Kurzatmigkeit bei Belastung oder in Ruhe
  • schnelle, flache Atmung
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • in schweren Fällen Blaufärbung von Lippen und Fingern (Zyanose)

Therapiemöglichkeiten

Nach einer ausführlichen Untersuchung und Diagnosestellung durch Ihren behandelnden Lungenfacharzt wird Ihnen dieser, je nach Krankheitsbild und Stadium, eine individuelle und auf Sie zugeschnittene Therapie empfehlen. Wir möchten Ihnen einige davon kurz näher vorstellen.

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